30.000 Seemeilen im Kielwasser und keine Ahnung vom Flussfahren
Nachdem wir langsam angefangen hatten zu entspannen, trat eine neue Schwierigkeit in unser Leben als frischgebackene Süßwasserpiraten: die Donau war durch die Trockenheit der letzten Wochen an einem bestimmten Abschnitt zu flach für unser Boot. Es folgten schlaflose Nächte und der ständige Blick auf die Pegelstandstabellen. Zwischendurch brachten wir das Auto zurück nach Bremen, verabschiedeten uns von unseren Familien und mit sorgevollen Gesichtern setzten wir uns in den Zug zurück nach Saal an der Donau. Mitten in der Nacht kletterten wir auf unsere neue INTI und schliefen uns erstmal aus. Am nächsten Tag ging es mit den Bordfahrrädern nochmal einkaufen, denn siehe da: es hatte geregnet, während wir in Bremen waren und der Pegelstand war leicht gestiegen, weswegen wir gleich am nächsten Morgen starten wollen.

Nach zwei Wochen verabschieden wir uns von Saal, um nun die Donau zu erkunden. Bis zum prekären Teil der Donau zwischen Straubing und Vilshofen sind es noch 70 Flusskilometer und wir müssen ordentlich Gas geben, um sie am nächsten Tag zu durchqueren. Gas geben? Da haben wir nicht mit der Strömung gerechnet, die schiebt uns nämlich mit bis zu drei Knoten in die richtige Richtung. Abends erreichen wir nach über hundert Kilometern und drei Schleusen Deggendorf, haben die Hälfte der kritischen Strecke schon gemeistert. Wir werfen den Anker vor einem kleinen Campingplatz. Die Nacht wird unruhig, Kreuzfahrtschiffe passieren und lassen INTI ordentlich in der Welle tanzen. So fällt es nicht schwer, ganz früh am nächsten Morgen aufzubrechen.

Achtsam navigieren wir INTI durch den unregulierten Teil der Donau weiter in Richtung Vilshofen, stellenweise haben wir gerade mal einen knappen Meter unter dem Kiel. Die Strömung wird, gefüttert durch die einmündende Isar immer stärker, vor Vilshofen luken große Felsen aus dem Fluss. Jetzt heißt es aufpassen und genau im Fahrwasser bleiben. Am Ufer wird geangelt, Radfahrer beradeln den Donauradweg, es wird gebadet, gepicknickt. Die Fahrt auf der Donau macht Spaß und so lassen wir uns weiter von der Strömung schieben. Passau bleibt rechts liegen und kurz danach teilt die Donau Deutschland und Österreich. Linkerhand Deutschland, rechter Hand liegt Österreich. Schlösser, Burgen und Dörfer mit imposanten Kirchen säumen unseren Weg. Wälder, Berge, nur das Brummen des Motors oder die riesigen Kreuzfahrtschiffe stören das Idyll.

In Österreich wird alles entspannter
Schwarze Wolken wabern durch die Berge, jetzt müssen wir uns ein Plätzchen für die Nacht suchen. Eine Marina liegt auf dem Weg. Gerade, als sich die dunklen Wolken verzogen haben, laufen wir ein. Doch von einer geschmeidigen Ankunft kann dann doch nicht die Rede sein: wir stecken schon vor dem ersten Steg im Schlamm fest. Das ist auch kein Wunder, sind doch hier die Marinas für Motorboote mit wenig Tiefgang angelegt worden, wir mit knapp 1,70 Metern eine absolute Ausnahme. Wir machen erstmal am vorgelagerten Tankponton fest und Smutje sucht den Hafenmeister, der uns freundlich zur Hilfe kommt und uns einen Liegeplatz zuweist. Allerdings liegt tatsächlich in der Einfahrt unter Wasser ein Sandhügel, den wir diesmal vorsichtig umfahren. Viele helfende Hände sind da, um uns im Yachthafen Schlögen festzumachen. Jetzt sind wir in Österreich! Als erstes muss dann auch das traditionelle Gericht verspeist werden: Wiener Schnitzel – ein Genuss!

Wir schlafen fest und genießen einfach den nächsten Tag mit Nichtstun. Dann noch einmal hoch durch den Wald, um einen Blick auf die kommende Strecke zu werfen: die Schlögener Schlinge – eine wunderbare Kurve, die sich die Donau bahnt. Zum Abschied stecken wir noch einmal in der Einfahrt fest und verabschieden uns mit einer schwarzen Rußwolke von diesem idyllischen Plätzchen, während uns der Motor mit Vollgas aus dem Schlamm wühlt.

Unser Ziel ist Linz. Hier haben wir im letzten Herbst schonmal an der Donau gestanden, als wir zu einem Vortrag zu Gast waren. Wir schauten auf den Fluss hinunter, der sich mit rasender Strömung fortbewegte. Jetzt ist es tatsächlich dazu gekommen und wir werden per Boot Linz durchqueren. Zwei Verabredungen stehen bereits und wir freuen uns auf diese Stadt. Doch auch hier laufen wir mit einer Gewitterwolke in den Hafen ein. Es schüttet aus Kübeln und der uns zugedachte Liegeplatz ist zu klein. Doch es gibt einen größeren Ponton, an dem wir festmachen können und INTI erstmal Ruhe gönnen. Tags drauf staut sich die Hitze und düstere Gewitterwolken lauern bereits am Himmel. Wir sind mit dem Veranstalter unseres Vortrags, dem Yachtclub Austria, verabredet. Ganz in der Nähe basteln einige Mitglieder am Vereinsboot herum, den Vorsitzenden kennen wir bereits, er empfängt uns herzlich und wir freuen uns sehr, ihn wiederzutreffen.

Nun sind wir mit einem Paar verabredet, das wir beim Blauwasser-Seminar auf der boot 2023 kennengelernt haben. Schon einmal mussten wir unser Treffen um ein Jahr verschieben, doch nun steht das date. Tja, nicht ganz, denn ein krasses Gewitter zieht über Linz hinweg und beerdigt den Plan, sich in deren Strandbar zu treffen. Als es trockener wurde, wurde es auch was mit dem Treffen. Gemütlich plauschten wir in unserem Cockpit und wechselten dann die location in ein altes Kloster, in dem die beiden eine Wohnung haben. Gute Gespräche, gutes Essen und gute Weine begleiteten diesen harmonischen Abend. Sightseeing war dann am nächsten Tag angesagt, wir fuhren mit einer Straßenbahn den Pöstlingberg von Linz hinauf, um die Aussicht auf die Stadt zu genießen. Leider waren wir mal wieder umhüllt von schwarzen Regenwolken. Trotz allem sagen wir: Danke Linz, es hat uns gut bei dir gefallen!

Flussfahrt zwischen Weinbergen, Schlössern und Marillenknödeln
Zum Ausruhen vom Stadtleben geht es nun durch einen ganz besonderen Abschnitt: die Wachau. Sie ist Unesco-Weltkulturerbe und zeichnet sich durch Landschaften mit Weingütern, Burgen und Schlössern aus. Was wir nicht wissen, als wir die letzte Schleuse vor der Wachau passiert haben, ist, dass die Donau hier die stärkste Strömung hat. Kaum aus der Schleuse heraus, wirbelt das Wasser wild auf, kleine Strudel gurgeln um INTI und wir fegen mit einem Tempo von bis zu 13 Knoten voran. Schaut man aufs Ufer, wird einem direkt schwindelig bei dieser Geschwindigkeit. Rundherum geben sich die Burgen und Schlösser die Hand, auch die Anzahl der Donaukreuzer scheint sich verdoppelt zu haben. Wir winken den Gästen der Schiffe zu, werden von unzähligen Smartphones fotografiert oder gefilmt.

Bei einem Telefonat mit einem kleinen Motorbootyachtclub bekommen wir grünes Licht: er ist frisch ausgebaggert und hat genügend Tiefgang für INTI. Gegen die Strömung lavieren wir uns fast im Krebsgang mit Vollgas in die Einfahrt hinein und werden von einem netten Clubmitglied vertäut und in Empfang genommen. Der Hafen liegt mitten im Gebiet Wachau und der Ort dazu heißt Spitz. Gerade ist Marillen-, also Aprikosenernte, und im Dorf gibt es ein Fest mit der Marillenkönigin und dem Marillenkönig. Wir erklimmen einen Berg zu einer malerischen Burgruine, von der aus wir einen herrlichen Blick über die Donau und die Weinberge erhaschen können, bevor die nächsten Regenwolken aufziehen. Das Fest fällt ins Wasser, wir schlendern ein wenig durch das Dorf mit seinen netten Ständen, doch die Regenschauer machen das Unterfangen etwas ungemütlich.

So verabschieden wir uns von dieser schönen Region und machen uns auf in unsere erste Flusshauptstadt, nach Wien. Wir haben uns die einzige Option zum Anlegen ausgesucht, die sehr hochpreisige, aber auch zentral gelegene Wien-Marina. Es soll noch Anlegestege davor geben, doch die sind nicht wirklich erkennbar oder schon belegt. So steuern wir im Abendlicht die Marina an, telefonisch ist keiner mehr erreichbar, also fahren wir erstmal rein und….stecken fest. Wir kommen frei und machen erstmal provisorisch für eine Nacht fest, bis wir dann vom netten Marinapersonal einen besseren Platz zugewiesen bekommen.

Entspanntes Großstadtleben in Wien
Wir schwingen uns auf die Räder und starten in unsere erste Hauptstadt an der Donau. Wien gefällt uns auf Anhieb. Die Protzbauten der der Habsburg-Monarchie gesellen sich zu verspielten Hunderwasserbauten und alternativer Lebenskultur. Ein bisschen denken wir an unsere Zeit in Berlin, doch in Wien ist alles wesentlich entspannter. In den vielen Parks flanieren und picknicken die Menschen, in den Cafés wird ausgiebig kaffeesiert und am kleinen Donauarm quer durch die Innenstadt herrscht ausgelassenes Treiben in den Strandbars.

Wir beschließen den Tag im berühmten Vergnügungspark Prater. Das legendäre Riesenrad ist uns zu teuer und lahm, uns lockt mehr das hohe Kettenkarussell Praterturm. Und schon geht es 117 Meter in die Höhe, wo wir mit 60 Stundenkilometern hoch über Wien im Kreis gewirbelt werden.

Ein neuer Tag, ein neues Gesicht von Wien. An bunten Graffitis und Wandbildern radeln wir den Donaukanal entlang, um dann in einen Außenbezirk abzubiegen. Uns empfängt ein gewaltiger Türkenmarkt, den wir zwischen Gemüse- Fleisch und Imbissständen entlangschlendern. Am anderen Ende treffen wir plötzlich auf die Linzer, mit denen wir uns verabredet haben. Gemeinsam geht’s in den 7. Bezirk. Wir verspüren wieder einen Hauch Berlin. Mode- und andere kreative Läden neben schicken Cafés, in denen junge Hipster allerlei schräge Kaffee- Kuchen- und Limonadensorten genießen. Auch wir gönnen uns einen eisgekühlten Cappuccino, genau das richtige bei der schwülen Hitze, am Himmel lauert schon die nächste Gewitterfront. Der Abend wird in einem traditionellen Heurigen beschlossen, Gaststuben der Weingüter, die nur vorübergehend öffnen und in denen neben den eigenen Weinen auch Speisen angeboten werden. Wir futtern und trinken uns durch die Weine, Käse- und Schinkenspezialitäten. Mit einem ordentlichen Dusel attestieren wir: „In Österreich wird das Leben gut genossen“ und fallen glücklich in unsere Kojen.

Unerwarteter Seglertreff mitten auf dem Kontinent
Auf geht’s Richtung nächste Hauptstadt! Zusammen mit den Linzern wollen wir weiter in das nur 60 Flusskilometer entfernte Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei. Erfolgreich meistern wir die letzte Schleuse Österreichs. Jetzt sind es nur noch drei Schleusen bis zum Schwarzen Meer.

Bratislava scheint nicht besonders sportbootfreundlich zu sein, kein Anleger weit und breit und vor den Hafeneinfahrten Schilder mit dem Einfahrverbot für Sportboote. Wir versuchen es etwas außerhalb, in einem Motorboothafen. Diesmal stecken wir wirklich arg fest im Schlick, kein vor und zurück mehr. Verzweifelt fragen wir einen ausfahrenden Motorbootfahrer, ob er uns ziehen kann. Doch der muskelbepackte Kerl mit den zwei aufgepimpten Damen am Bug zuckt nicht mal mir der Schulter und gibt Gas. Also müssen wir improvisieren. Alles schwere vom Deck an eine Seite und die Capitana mit den Linzern hängen sich außen an die Reling und wippen, was das Zeug hält. Smutje gibt derweil Gas und rührt ordentlich das Hafenbecken um. Es sieht aus, als würden wir in Nutella schwimmen, doch siehe da langsam kommt die INTI in Fahrt und wir wieder frei! Etwas hilflos fragen wir an einem weiter außen gelegen Steg eines Jetski Clubs, ob wir festmachen dürfen. Auch hier wieder nur mürrisches Abwinken.

Zitterpartien in der Slowakei
Frustration macht sich breit, der Empfang in Bratislava ist alles andere als herzlich. Also nichts wie weg hier, wir haben von einem Yachtclub ungefähr 30 Kilometer weiter gehört, nach einem Anruf wird uns versichert dort sei es auf jeden Fall tief genug für uns, wir sind gespannt. Plötzlich wird die Donau breiter und breiter und tut sich zu einer gewaltigen Auenlandschaft auf. Vogelschwärme ziehen im Abendlicht vorbei und an den Ufern dichte Natur. Rechts neben uns taucht der Yachtclub auf, an dem verschiedene Segelyachten mit stehendem Mast liegen. Eine ist sogar sicher größer als unsere! Beim Näherkommen ruft uns jemand zu, wir mögen bitte „Römisch/Katholisch“ anlegen. Ein echtes Segelmanöver, das wir eigentlich nur aus dem Mittelmeer kennen. Erst wird vorne der Anker geschmissen und dann rückwärts an den Steg gefahren und hinten mit Leinen festgemacht. Das Manöver klappt sofort und INTI kuschelt sich mit ihren Fendern gemütlich an eine schöne alte Ketsch.

Im Restaurant ist grade eine Segelschule aktiv, die vor allem eines übt, Römisch/Katholisch Anlegen mit einer großen Yacht. Der Ausbilder ist selbst schon über den Atlantik gesegelt und wir haben uns sofort einiges zu erzählen. Das Restaurant bekocht uns hervorragend mit einer Art Fischgulasch und anderen Spezialitäten. Abends sitzen wir noch zusammen mit dem jungen Kellner, der während des Sommerjobs auf der alten Ketsch wohnt. Was für ein herzlicher Empfang, wer hätte das erwartet!
Am nächsten Morgen fahren wir über Land zurück nach Bratislava. Die Linzer müssen zurück und wir wollen der Stadt eine zweite Chance geben. Nach einem deftigen Frühstück müssen die Beiden auch schon zum Bahnhof. Wir schlendern einfach los.

Doch ein Nachgeschmack vom Frühstück bleibt: unsere Kreditkarte wurde vom Lesegerät nicht erkannt. Wir brauchen sowieso etwas Bargeld und versuchen, welches an einem Automaten zu ziehen. Wieder nichts. Was ist denn da los? Wir zweifeln an unserem Verstand und der Geheimnummer. War sie doch falsch? Ohne Bargeld und Karte-sind wir jetzt gefangen in Bratislava? Nach ein paar Stunden und Telefonat mit Mitarbeitern unseres Geldinstituts, die uns erklären, dass es ein Softwareproblem sei, kommt die Erleichterung: wir können Geld abheben und der schwarze Schatten zieht von dannen. Mittlerweile haben wir uns Einiges angeschaut: vom Berg, auf dem die Burg von Bratislava steht, haben wir einen fantastischen Blick auf die Stadt, die viele Gegensätze zeigt. Sozialistische Planbauten neben historischen Gebäuden und auch die Ufo-Plattform, die einen Brückenpfeiler einer Donaubrücke ziert und ein Café beherbergt, können wir von hier aus sehen.

Auf zu einem anderen sozialistischen Bau, quer durch die hübsche Altstadt. Eine umgedrehte Pyramide, in der der slowakische Rundfunk sitzt, sorgte für viel gegensätzliche Resonanz. Hübsch oder hässlich? Wir finden sie einfach genial, ein Prachtstück von Architektur. Nun sind wir des Stadtlebens müde und wollen mit dem Bus zurück zur Marina. Mit zweimal Umsteigen und der freundlichen Unterstützung einer älteren Dame kommen wir glücklich auf der INTI an.

Die verflixte 16. Schleuse
Am nächsten Morgen rufen wir bei der nächsten Schleuse an, denn eine Anmeldung zur Schleusung ist erforderlich. Smutje liest dem Beamten der Schleusenbehörde die abgefragten Details zu unserem Boot aus den Bootspapieren vor. Verdutzt schaut Smutje auf: unsere Motorleistung scheint zu gering zu sein, um in die Schleuse zu gehen, sind wir jetzt nach 15 gemeisterten Schleusen gefangen in der Slowakei? Sowas ist uns noch nie passiert. Er läuft los, um sich mit den freundlichen Marina Mitarbeitern auszutauschen. Derweil klingelt sein Telefon, eine slowakische Nummer wird angezeigt. Capitana hebt ab und es ist der Schleusenwärter. Er fragt, ob wir noch eine andere Telefonnummer haben. Capitana setzt an, um sie ihm mitzuteilen, doch er winkt ab. Wir sollen doch bitte „on your own risk“ in zehn Minuten von dieser Nummer nochmal anrufen und eine andere, sprich die erforderliche, Motorleistung angeben.
Die Marina Mitarbeiter sind derweil sehr bemüht und rufen ihren Chef an, der erzählt, dass sogar ein Gast der Marina mit einem Wasserfahrrad in die Schleuse gegangen ist und das kein Problem war. Nach einer halben Stunde wählt Capitana die Nummer der Schleuse, gibt die erforderliche Leistung an und alles passt. Was für ein Aufstand! INTI gleitet durch den langen Schleusenkanal und direkt hinter einem Binnenschiff in die riesige Schleuse, die INTI zwanzig Meter zu Tal schleust.

Dieser Schritt ist gemeistert, 16 Schleusen liegen hinter uns, die nächsten und letzten beiden erwarten uns in Serbien und Rumänien. Jetzt geht es weiter nach Ungarn und wir sind gespannt, was das Land für uns bereithält und freuen uns drauf.

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Die Reise macht mir genauso viel Spass (mit dem Finger auf der Landkarte) wie Euch und meine nächste kleine Reise geht ganz sicher Richtung Wien und Donau.
Danke und viel Glück weiterhin.
Wie immer wunderbar und spannend euer Bericht. In Budapest unbedingt eines der prachtvollen Thermalbäder aufsuchen …. Balsam für Körper und Seele , wenn es nicht zu voll ist …..Szia
Moin,
ich gehe davon aus, daß das die Schleuse Gabčíkovo war?
Wieviel Motorleistung war denn nun gefordert?
Und gibt es dazu irgendwo offiielle infos im Web?
Freue mich schon auf den nächsten Bericht.
Zuletzt Tip für mit ohne Schlamm: Serbien / Kostolac (km1095?)
In den Stichkanal zum Kraftwerk, dann rechts rum bis zum Ende.
Das ist ein kleiner „Yachtclub“ mit Steg. Ankern kann man da auch
davor vmtl. 4m Wassertiefe. Duschen gibts glaube ich auch.
Gruß,
Thomas
SY Selmatrudelli
Moin Thomas, offiziell sind 20 kw erforderlich. Bei weniger Motorleistung muss man mit einem Begleitschiff durch den rund 30 Km langen Kanal und die Schleuse fahren. Das kann ein Sportboot oder Binnenschiff sein. Das kann man einfach selbst organisieren und der Schleuse per Telefon mitteilen, wenn denn mal ein anderes Schiff kommt… Wie beschrieben, die Schleusenwärter scheinen diese Logik auch nicht so richtig zu verstehen und drücken mehr als ein Auge zu… 😉 Danke für den Tipp in Serbien. Wie wir im Forum gelesen haben, hast du Ähnliches vor. Können uns gerne austauschen! Viele Grüße aus Ungarn